Travel blogs by Travellerspoint

Grausiger Bericht

-17 °C

bild.jpgDie BILD hat heute einen sehr makaberen Artikel über Praktiken auf dem Zentralfriedhof von Guatemala City veröffentlicht:
von Claudia Haj Ali
Guatemala Stadt - Und ruhe in Frieden... Den Ärmsten der Armen ist nicht einmal das sicher!
CCFKopie1.jpg
Wir sehen grauenhafte Bilder aus Guatemala Stadt. Fotos von Plastiktüten mit menschlichen Überresten. Totengräber stehen auf Leichen. Touristen schauen zu, wie verweste Körper ausgegraben werden. Auf dem Hauptfriedhof der guatemaltekischen Hauptstadt herrschen knallharte Regeln: Sechs Jahre bleibt ein Verstorbener in der Gruft. Um Totenruhe und Grabstätte für weitere vier Jahre zu sichern, müssen Angehörige 18 Euro Gebühr bezahlen - für viele Arme eine unerschwingliche Summe. Wer nicht zahlt, hat Pech. Skelette und Leichnahme lässt die Friedhofsverwaltung in ein Massengrab schmeißen! So landeten dieses Jahr schon über 2000 Leichen auf der Totenhalde.AA_Guate_515_Kopie.jpg AA_Guate_516_Kopie.jpg

Posted by tehmann 03:53 Archived in Guatemala Comments (0)

Tragödie

guatemala1..261903.jpeg
http://www.readers-edition.de/2007/02/25/tragoedie-in-guatemala-city/

Posted by tehmann 04:10 Archived in Guatemala Comments (0)

Sicherheitshinweise

Auswertiges Amt:
Stand 18.08.2006(Unverändert gültig seit: 21.06.2006)
Die Sicherheitslage in Guatemala muss mittlerweile insbesondere für Individualreisende als zunehmend gefährlich eingestuft werden. Überlandbusse werden in zunehmendem Maße überfallen, wobei es häufig sowohl zu Vergewaltigungen als auch zu Schusswechseln mit der Konsequenz verletzter oder getöteter Mitreisender kommt.
Die Sicherheitslage ist insgesamt geprägt von einem hohen Niveau an Gewaltkriminalität. Im Jahr 2005 fielen über 5.000 Menschen Gewalttaten mit Todesfolge zum Opfer. Neben der Allgemeinkriminalität zuzuordnenden Gewalttaten stehen diese häufig in Verbindung mit sich gegenseitig bekämpfenden Jugendbanden ("maras") oder mit Auseinandersetzungen im Bereich der organisierten Kriminalität (Drogenmilieu).
Beim Verlassen der Hauptstraßen besteht eine erhöhte Gefahr von Überfällen bewaffneter Banden auf Fahrzeuge aller Art. Vor Reisen nach Einbruch der Dunkelheit wird generell gewarnt.
In der Umgebung von Antigua und in Antigua selbst ist erhöhte Vorsicht geboten!
Insbesondere in der Umgebung von Antigua und in der Hauptstadt kommt es vermehrt zu Überfällen von Jugendbanden . Dabei erstrecken sich in Guatemala-Stadt die Aktiväten der Banden inzwischen auch auf die wohlhabenderen Wohnviertel.
Der Flugplatz „ La Aurora“ in Guatemala- Stadt wird derzeit umgebaut. Das dortige Chaos führt zu einem Anstieg von Diebstählen. Auch werden immer häufiger Taxis mit Touristen auf der kurzen Fahrt Stadteinwärts überfallen.
Der Besitz von Schuss- und Stichwaffen ist weit verbreitet, die Hemmschwelle zum Waffengebrauch niedrig. Im Falle eines Überfalles wird geraten, keinen Widerstand zu leisten.
Das gesamte Grenzgebiet Guatemala-Mexiko ist Einflussgebiet der organisierten Kriminalität sowie Schauplatz gewaltsamer Auseinandersetzungen von Jugendbanden.
Reisende sollten angesichts dieses Risikos die südliche Seite des Atitlán-Sees und die „alte“ Straße von Panajachel (über Patzún) nach Guatemala meiden, im übrigen auch alle Seitenstraßen der CA-1 im Department SololáVorsicht bei Wanderungen um den Atilán-See. Erhöhte Gefahr besteht auf der Strecke zwischen Guatemala-Stadt und San Salvador sowie auf der Strecke zwischen Antigua und Guatemala-Stadt und auf Reisen in Touristenbussen, die als solche erkennbar sind.
Die Strasse zwischen Guatemala- Stadt und der Atlantikküste wurde mehrfach Schauplatz brutaler Überfälle auf Touristen. Frauen wurden dabei verstärkt Opfer sexueller Übergriffe.
Die hierfür verantwortliche Bande operiert gelegentlich auch auf der Strecke zwischen Escuintla-Richtung Mexiko.
Auch in den Touristenzentren von Chichicastenango, Panajachel, den ländlichen Gegenden des nördlichen Quiché (Nebaj)sowie der Departements Huehuetenango und Petén ist ein erhöhtes Risiko gegeben. In Antigua häufen sich die Überfälle auf Touristen Insbesondere in den Abendstunden sollten Sie daher nicht mehr allein auf die Straße gehen.Äußerste Vorsicht ist geboten bei der Besichtigung der Ruinen von Sayaxché/ Dept. Petén. In der Maya-Ruinen-Stätte Tikal (Petén), insbesondere in der Nähe abseits gelegener Tempelanlagen kam es in der Vergangenheit mehrfach zu Gewaltverbrechen.
Vulkane sollten nur mit landeskundiger Begleitung und/oder in Gruppen bestiegen werden. Bei der guatemaltekischen Tourismusbehörde INGUAT (Tel.: 0052 – 2421 2810) kann hierfür Polizeischutz angefordert werden.
Innenpolitische Unruhen sind ebenso wenig auszuschließen. Ohne oder mit wenig zeitlicher Vorwarnung können an neuralgischen Punkten landesweit Blockaden errichtet werden.
...

Posted by tehmann 02:51 Comments (0)

Budget accommodation bookings

Read reviews from other Travellerspoint members.

Nur ein Lied

Auf unserer Fahrt durch Guate und El Salvador dudelte im Auto fast ununterbrochen unser CD-Player. Wir hatten leider nur eine CD mit, die man sich tatsächlich anhören konnte. Das das Gerät selbst hatte eine repeat-Taste. So kam es, dass wir einen bestimmten Titel 30...40...50 mal am Tag gehört hatten..
Die Wirklichkeit hat mich nun schon fast drei Wochen wieder fest im Griff. Auf dem Weg vom job nach Hause lief heute genau dieses Lied im Radio. Draußen waren erdrückende 32Grad und ich habe ein bisschen vom Urlaub geträumt. 'Dream to me'....

Posted by tehmann 02:49 Comments (0)

"La Linea"

overcast 28 °C

Wir haben uns heute in einer der erbärmlichsten Ecken Guatemalas umgesehen. Zwischen den Zonen 1 und 6 verläuft die ehemalige Eisenbahnlinie, die quer durch das Land bis an den Pazifik führte. "La Linea" ist heute der Begriff für das Rotlichtviertel in Ciudad. Es ist widerlich, keimig und kreuzgefährlich.
blog100_3204.jpeg
An einigen 100m des stillgelegten Gleises befinden sich auf beiden Seiten die kleinen Vergnügungsschuppen - eine Reihe garagenähnlicher Häuschen mit schmalen Türen und winzigen Kabinen dahinter. Es passt nicht mehr als ein Bett hinein, auf denen sich oft sehr üppige Damen präsentieren. Wer hier "arbeitet" gehört zur untersten sozialen Schicht dieses Landes. Für das Vergnügen bezahlen die Freier umgerechnet 2 bis 3 US-Dollar. Was für ein Hungerlohn! Erstaunlich ist, wer die Dienste in Anspruch nimmt. Selbst Krawattenträger versüßen sich hier offenbar die Mittagspause.
blog100_3208.jpeg
Wenn man genauer hinschaut, sieht man auch, für wen gearbeitet wird. Die Zuhälter haben stets ein wachsames Auge auf ihre Schäfchen. Und ich laufe mit einer Kamera in der Hand hier durch. So was nennt man lebensmüde. Dieses Stückchen Schiene gehört tatsächlich zu den gefährlichsten Gegenden in Guate. Freunde, denen wir anschließend davon erzählt haben, waren entsetzt.
Erst später habe ich erfahren, dass bei der Berlinale im Februar der Film "Estrellas De La Linea" aufgeführt wurde. Er handelt von Fußballerinnen - alle sind Prostituierte von La Linea - , die mit ihren Spielen auf ihre katastrophalen Arbeits- und Lebensbedingungen aufmerksam machen wollen...

Posted by tehmann 02:47 Archived in Guatemala Comments (0)

Ciudad bei nacht

sunny 29 °C

Das Nachtleben von Ciudad spielt sich vor allem in der Zona Viva ab. Wo am Tag hauptsächlich Geschäftsleute unterwegs sind, laden am Abend zahlreiche Gaststätten, Bars und Discos ein.
blogklosterdownload.jpeg
An diesem Abend sind wir mit Cl. und AnnaL. im Kloster verabredet, einem Restaurant, das in der 13. calle bereits vor 21 Jahren eröffnet wurde und das Spezialitäten aus der Schweiz, aus Östereich und Deutschland anbietet. Wir probieren ein Käse-Fondue mit Lomito - lecker! Außerdem gibt es hier das Yard-Bier.
blog101_3195.jpeg
Unsere Gläser sind zwar nur etwa halb so lang, trotzdem ist es gar nicht so einfach, daraus zu trinken. Besonders der letzte Schluck ist heikel. Wir meistern es hervorragend und wechseln noch vor Mitternacht in eine Discothek.
blog000_0543.jpeg
Naja, Disco kann man das nicht gerade nennen, eher eine Bar mit Tanzfläche. Wir probieren es wieder mal mit Merengue, zur Belustigung der sehr netten Barkeeperin.
Gegen halb zwei ist Schluss und zwar in der gesamten Stadt. Die Lokale schließen und spätestens jetzt sollte man nicht mehr auf der Straße unterwegs sein. Wir setzen uns trotzdem nochmal ins Auto und fahren in die Zone 1.
Die Straßen sind leer - komplett leer. Man sieht weder fahrende noch parkende Autos. Offiziell gibt es keine Ausgangssperre mehr. Es ist dennoch kein einziger Mensch zu sehen, mit Ausnahme einer Polizeistreife. Dort wo am Tag das Leben brodelt, ist es nachts wie tot. Die Stadt ist ausgestorben. Unheimlich! Sich jetzt noch nach draußen zu trauen, ist einfach zu gefährlich. Und ich bin ehrlich gesagt auch froh, wieder unversehrt in Zone 11 zu landen..

Posted by tehmann 02:45 Archived in Guatemala Comments (0)

"Miraflores" & Co.

overcast 28 °C

miraflores.jpg
Zurück in Ciudad. Wir legen einen Shopping-Tag ein. In der Hauptstadt gibt es so ziemlich alles, was das einkaufswütige Herz eines Touristen begehrt. Wenn man in die entsprechenden Zonen fährt, findet man sich in Einkaufstempeln wieder, wie man sie z.B. aus den USA kennt.
paseo_miraflores_0.jpeg
Ob nun 'Miraflores', 'Roosevelt', 'Gran Centro Los Próceres', 'La Pradera', 'Tikal Futura' usw. - es gibt absolut keinen Unterschied, weder bei den Malls noch bei Warenange- bot und Preisen, nur dass in vielen Geschäften in Quetzal bezahlt werden kann. Sollte doch mal in $ ausgepreist sein, Vorsicht! Wie in den Staaten üblich, wird dann beim Bezahlen die Steuer drauf gerechnet. Völlig unverständlich nur, warum es gleich 30% sein sollten. Hier wollte man uns ordentlich über den Tisch ziehen. Wir haben es dann doch vorgezogen, uns von dort zurück zu ziehen.
tikal09b.jpeg
Bei einer Sache waren wir allerdings doch nicht so erfolgreich. In ganz Guatemala haben wir keinen Ersatz für unser defektes Kamera-USB-Kabel gefunden...

Posted by tehmann 02:43 Archived in Guatemala Comments (0)

(Entries 1 - 7 of 36) Page [1] 2 3 4 5 6 » Next